Die Licht-Urtikaria (LU)
Die Licht Urtikaria ist eine Form von Nesselsucht, die in Verbindung mit Sonneneinstrahlung auftritt. Sie betrifft vor allem junge Menschen um das 30. Lebensjahr. In wenigen Fällen wird davon berichtet, dass auch Menschen über 30 eine Lichturtikaria zeigten. Meist bleibt diese Form der Sonnenallergie 4 bis 6 Jahre. Selten nur leiden Patienten über einen noch längeren Zeitraum an der Hauterscheinung.
Verlauf der Licht-Urtikaria
Schon wenige Minuten nach einer Sonnenexposition treten die ersten Hautreaktion auf.
Betroffene Hautareale
Betroffen von dem Erscheinungsbild der Licht-Urtikaria sind die Hautstellen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt waren.
Symptome der Licht Urtikaria
Bei der Licht-Urtikaria tauchen auf den Hautpartien, die Sonnenlicht ausgesetzt waren, kleine Quaddeln, gerötete Hautstellen und Juckreiz auf. Auf vorgebräunter Haut oder an Hautstellen, die öfter Sonnenlicht abbekommen (zum Beispiel das Gesicht) können immer noch Rötungen und Juckreiz auftreten, nur selten kleine Bläschen.
Da Licht Urtikaria Patienten sehr viel lichtempfindlicher sind, als beispielsweise Sonnenallergiker, die unter der Polymorphen Lichtdermatose leiden, setzt die Reaktion ot nach wenigen Minuten Sonneneinstrahlung bereits ein. Sollte dann die Lichteinwirkung auch noch auf größere Hautpartien geschehen sein, kann die starke Histaminausschüttung zu Schwindel, Benommenheit und in schweren Fällen zu Bewußtseinsverlust führen.
Ursache der Licht-Urtikaria
Die Ursache für Licht Urtikaria ist ein Eiweiß in der Haut, welches nach Sonneneinstrahlung Mastzellen aktiviert. Diese Mastzellen senden Entzündungsstoffe aus, unter anderem Histamin. So kommt es relativ schnell zu einer akut wirkenden Reaktion.
Vorbeugung und Schutz bei Licht-Urtikaria
Auch hier hilft es nur, das Sonnenlicht größtmöglich zu meiden. Auch sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden, da die Begleiterscheinungen durchaus gefährlich sein können.
Eine Therapie gestaltet sich schwierig, da die Hautreaktion sofort und bei geringer Lichteinstrahlung bereits einsetzt. Therapien dauern daher recht lange und dürfen ausschließlich nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden.
So bleibt den Betroffenen meist nur eine Bekleidung, die den Körper gut abdeckt.
In Sachen Sonnenschutzcreme sollte auf ein Präparat mit ausreichendem Schutz im UV-A-Bereich geachtet werden. In schweren Fällen nutzt Sonnencreme allein jedoch nichts mehr.
Ebenso verhält es sich mit Antihistaminika. Auch sie empfehlen sich nur in leichten Fällen der Licht Urtikaria und sollten dringend mit dem Hausarzt abgesprochen werden.
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