Der Sonnenbrand
Der Sonnenbrand ist wohl die Hauterscheinung, die wirklich jeder kennt. Fast jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens mal einen Sonnenbrand erlebt.
Einen Sonnenbrand kann sich jeder Mensch holen, ganz gleich welchen Alters oder Geschlechts. Genau genommen hat ein Sonnenbrand gar nichts mit einer Sonnenallergie zu tun. Dennoch wollen wir Ihnen Informationen darüber geben. Dermatologen zählen den Sonnenbrand zu den Hauterkrankungen. Den wenigsten Menschen ist das wohl bewusst.
ACHTUNG: Jeder Sonnenbrand senkt auch immer die Immunabwehr des Körpers. Das ist gerade in der Zeit der Schweinegrippe sehr gefährlich. So haben natürlich Viren eine bessere Chance. Vermeiden Sie also auch zum Erhalt ihrer Immunabwehr Sonnenbrände.
Verlauf eines Sonnenbrandes
Ein Sonnenbrand tritt, je nach Hauttyp unterschiedlich schnell, nach einiger Zeit ungewohnter und intensiver Sonneneinstrahlung auf. Vergleichbar ist dabei die menschliche Haut mit einem Konto, das mit einem Ausgangskontostand gefüllt ist. Mit jedem Sonnenbrand buchen Sie von diesem Konto ab. Ist der Kontostand erschöpft, können massive Gesundheitsfolgen für ihre Haut bei weiteren Sonnenbränden eintreten.
Betroffene Hautareale
Von einem Sonnenbrand kann jede Hautstelle betroffen sein. Je weniger sie vorgebräunt ist, desto größer ist auch das Risiko eines Sonnenbrandes. Körperstellen die besonders herausragen, wie die Nase, die Ohren, die Schultern aber auch die Füße sind eher gefährdet.
Symptome eines Sonnenbrandes
In erster Linie reagiert die Haut mit einer starken Rötung und Schwellung, die druckempfindlich reagiert. In Einzelfällen kann diese Rötung mit Juckreiz einhergehen. Ist die Sonneneinstrahlung sehr intensiv gewesen, können richtige Brandschäden der Stufe 2 entstehen und kleine Bläschen. Häufige Sonnenbrände senken die Schutzmechanismen der Haut herab, bringen die Zellen durcheinander und Hautkrebs wird sehr viel wahrscheinlicher. Ein Sonnenbrand endet häufig damit, dass die obere Hautschicht sich großflächig abschält. In der Regel ist darunter einer neue gesunde Haut.
Ursache des Sonnenbrandes
Ursache für den Sonnenbrand ist die kurzwellige Strahlung im Sonnenlicht oder künstliches UV-Licht, wie es in Solarien erzeugt wird. Die intensive Bestrahlung führt dazu, dass sich die Blutgefäße in der Haut weiten. So kommt die rote Färbung zu stande. Die betroffenen Hautstellen sind oft auch merklich heißer, als umliegende Körperpartien. Das liegt ebenfalls an der erhöhten Durchblutung. Vielfach führt dieser Temperaturunterschied dazu, dass man eher fröstelt. Signifikant für einen Sonnenbrand ist, das die Reaktion relativ schnell nach unkontrolliertem Sonnenbaden auftreten. Das unterscheidet ihn von den meisten Sonnenallergien, deren Symptome erst mit Zeitverzögerung auftreten.
Vorbeugung und Schutz bei Sonnenbrand
Die natürliche Eigenschutzzeit liegt in Mitteleuropa zwischen 10 und 30 Minuten, je nach Hauttyp. Übrigens können auch dunkelbraune Hauttypen Sonnenbrand bekommen. Auch ihre Eigenschutzzeit beträgt nicht mehr wie 1 Stunde intensive Sonnenexposition. Die Eigenschutzzeit sagt dabei aus, wie lange man sich in der Sonne aufhalten kann, ohne Sonnenbrand zu bekommen.
Diese Eigenschutzzeit kann durch Sonnencremes heraufgesetzt werden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die Sonnencreme bereits 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen wird, sonst kann sie nicht richtig wirken. Der Lichtschutzfaktor und die Eigenschutzzeit der Haut ergeben in einer einfachen Formel die Zeit, die man nun geschützt in der Sonne bleiben kann. Rechnen Sie dazu einfach ihre Eigenschutzzeit mal den Lichtschutzfaktor. Bsp: 10 x 20 = 200 Minuten. Empfohlen wird dennoch, nie die gesamte Zeit in der Sonne zu verbringen, sondern nur ca. 60 %. In unserem Beispielfall also 120 Minuten. Jede Minute länger läßt die Haut altern. Der Sonnenschutz wird übrigens nicht durch erneutes eincremen verlängert.
Bereits im Frühjahr oder gut 4 Wochen vor einem Urlaub in den sonnigen Süden sollten Sie Carotin zu sich nehmen. Es ist in Obst und Gemüse (wie Karotten, Tomaten, Spinat, Brokkoli, in Aprikosen, Honigmelone oder Mango) oder in speziellen Präperaten enthalten.
Ebenso sinnvoll ist die Umstellung der Ernährung auf Calzium. Dieses ist in Milch, Milchprodukten, Eigelb und allem grünem Gemüse vorhanden. Sowohl das Carotin wie das Calzium verbessern den Schutz der Haut vor UV-Strahlen.
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