Sonnenallergie bei Kindern
Kinderhaut ist kaum reifer, als Babyhaut. Immer noch viel empfindlicher wie die Haut von Erwachsenen und "ungeübter" im Umgang mit UV-Licht, bedarf sie besonderen Schutz. Wissenschaftler haben einen Zusammenhang gefunden zwischen viel UV-Licht in der Kindheit und der Entstehung von Muttermalen. Wiederrum steigt das Risiko am schwarzen Hautkrebs zu erkranken bei Menschen mit vielen Muttermalen. Ein Teufelskreis! Eine Form von Sonnenallergie ist bei Kindern zu beobachten! Als Eltern müssen Sie die Vorsorge und den Schutz der Haut Ihres Kindes im Auge haben. Wir sagen Ihnen, worauf Sie bei Kindern achten müssen:
Kinderhaut
Kinderhaut ist noch nicht sehr viel anders, wie Babyhaut. An dieser Stelle wollen wir Ihnen die Schwachstellen zeigen, so dass besser nachvollziehbar wird, auf was Sie beim Schutz der Haut Ihres Kindes achten müssen:
Noch immer läuft die Produktion des Farbstoffes der Haut, dem Melanin, nicht 100 %. Das macht eincremen mit Sonnencreme unerlässich. Wählen Sie dazu bitte hohe Lichtschutzfaktoren.
Die Hornschicht der Haut beginnt sich ab dem 4. Lebensjahr ihre Schutzfunktion zu entwickeln. Ebenso der Säureschutzmantel. Um diese natürlichen Schutzmechanismen zu erhalten, pflegen Sie nur mit geeigneten Pflegeprodukten. Dazu gehören milde, saure (pH 3.5 bis 6) Waschlotionen oder Syndets. Katzenwäsche reicht meist völlig aus. So bleibt der Säureschutzmantel der Haut intakt und die Haut behält ihre volle Funktionsfähigkeit.
Auch die Dermis ist bei Kindern noch nicht voll ausgeprägt und immer noch dünner, als bei Erwachsenen. Daher empfehlen sich zum Beispiel Textilien mit UV-Schutz. Sie wirken wie eine zweite Haut und geben so einen hilfreichen Schutz.
In der kindlichen Haut arbeiten die Talgdrüsen nur auf Sparflamme. Sie werden erst mit der hormonellen Umstellung in der Pubertät wieder aktiviert. Daher stellt Beispielsweise die Mallorca-Akne für Kinder kein Problem dar. Sie basiert auf dem Zusammenspiel von UV-Licht und Talgdrüsen.
Sonnenallergien bei Kindern
Die bekannten und beschriebenen Formen der Sonnenallergien kommen bei Kindern aufgrund der Hauteigenschaften nicht vor. Einzig die Photoallergische Reaktion - eine UV-Licht bedingte Kontaktallergie auf bestimmte Hautpflegeprodukte - ist bei Kindern wahrscheinlich. Dazu drohen immer Sonnenbrände, die kurz und langfristig große Schäden für die Haut bedeuten können. Auf richtige Sonnenschutz Maßnahmen muss also dringend geachtet werden.
UV-Schutz bei Kindern
Was für Babys gut ist, kann für Kinder nur recht sein. Beachten Sie bitte folgende Regeln zum Schutz der kindlichen Haut:
- Kinder sofort nach dem Baden im Pool oder Meer abtrocknen, da die Wassertropfen wie kleine Spiegel auf der Haut wirken und das UV-Licht verstärken
- Am Strand den Sonnenschutz erhöhen durch T-Shirts, Hose, Mütze und Sonnenbrille
- Kinder eine halbe Stunde vor der Sonnen-Exposition eincremen, sonst kann sich der Lichtschutzfaktor nicht entwickeln
- alle Hautstellen eincremen. Beim spielen und toben kann die Sonne auch auf die Innenseite der Arme, an Füße usw.
- nicht erwarten, das wasserfeste Sonnencreme ewig schützt, wenn das Kind im Wasser plantscht
- Immer die Schutzzeit der Sonnencreme beachten und danach raus aus der Sonne
- Auf den richtigen Sonnenschutz auch an bewölkten Tagen achten
- Keine Sonnen-Gels verwenden. Sie trocknen zu sehr die kindliche Haut aus
- hat ein Kind Sonnenbrand, gehen Sie mit ihm zum Arzt
Bedenken Sie: Sie sind das Vorbild Ihres Kindes. Alles was Sie dürfen, wird Ihr Kind auch wollen. Gehen Sie also immer mit bestem Beispiel voran.
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